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Große Autoschau in der Fußgängerzone

Die internationale Automobilausstellung in Frankfurt ging gerade zu Ende, jetzt waren die neuesten Modelle in Nürtingen zu sehen.

Bei spätsommerlichem Kaiserwetter strömten Tausende in die Stadt, um sich umfassend zu informieren. „Hier spricht der Kunde mit dem Meisterbetrieb vor Ort und nicht mit einer Messe-Hostess“, weiß Hansjörg Russ, Pressesprecher der Kfz-Innung Esslingen-Nürtingen, zu berichten.

Auch das Thema E-Mobilität interessiert. „Allerdings sind Hybrid- oder reine Elektro-Fahrzeug noch nicht wirtschaftlich genug, um den Vergleich mit einem modernen Dieselantrieb antreten zu können“, so Russ. Wer darauf spekulierte, beispielsweise einen Elektro-Smart zu sehen, muss sich bis März nächsten Jahres gedulden, „dann wird er der Öffentlichkeit vorgestellt“, weiß Günter Schwaiger vom Autohaus Russ.

Information stand am gestrigen Sonntag an erster Stelle, „Kaufinteresse besteht bei so einer Ausstellung eigentlich weniger“, sagt Günter Schwaiger. Auch Gerhard Roos vom gleichnamigen Autohaus steht möglichen Kunden beratend zur Verfügung. „Wenn alle Automarken ausgestellt sind, hat der Kunde sehr gute Vergleichsmöglichkeiten zwischen vielen Modellen.“

Diese wurden ausgiebig genutzt, man konnte Türen, Kofferraum und Motorhaube öffnen, Probe sitzen und hier und da ertönte auch schon mal eine Hupe lautstark durch die Fußgängerzone. „Einte tolle Sache“, sagten auch viele Besucher, „wenn man die neuesten Modelle so nah begutachten kann.“ Die meisten waren sich aber auch in einem anderen Punkt einig: „Die Zahlen auf den Preisschildern könnten ein wenig niedriger sein.“

Große Auto-Ausstellung unter freiem Himmel. Die zweite Nürtinger Automobilausstellung lockte zahlreiche Besucher in die Fußgängerzone.
Fotos: Holzwarth